Alex

Galerie – San Blas III

Galerie – San Blas III

Von Isla Tigre aus segeln wir in San Blas weiter nach Waisaladup, wo unsere Freundin Moni an Bord kommt. Mit ihr geht es weiter zum sogenannten Swimmingpool: Hier treffen wir in kristallklarem, türkisfarbenem Wasser auf viele, alte Bekannte aus der Turtle Cay Marina. Nach diversen Trauminseln machen wir auch einen Abstecher mit dem Dinghy in den Rio Mangles am nahen Festland. Das Wasser ist kabbelig und jede zweite Welle schickt eine Ladung Gischt über den Bug – gut, dass Kamera und Handys im kleinen Drybag trocken bleiben. Kaum gleiten wir in die schmalen Kanäle zwischen den Mangroven, ändert sich die Szenerie: Das intensive Grün schließt sich um uns und der Kontrast zu den Sandhaufen mit Palmen könnte kaum krasser sein.

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Galerie – Isla Tigre

Galerie – Isla Tigre

Nach unserem ersten Stopp der neuen Saison bei Gardi Sugdub, geht es weiter Richtung Osten in San Blas und wir segeln zur Isla Tigre. Dort liegen wir als einziges Boot vor Anker und kommen uns anfangs wie Aliens vor. Wir spähen durch die Kamera und das Fernglas, und beobachten, was sich da vor uns auf der Insel tut. Tourismus scheint hier noch nicht angekommen zu sein, niemand kommt zu Mabul, um eine Ankergebühr einzufordern, Molas oder Fisch zu verkaufen. Die ehemalige Landepiste für Flugzeuge ist nur noch aus der Luft als solche zu erkennen, längst wird hier Volleyball und Fußball gespielt. Das Dorf ist erstaunlich gut entwickelt mit Krankenhaus, Schule, funktionierender Wasser- und Stromversorgung, kleinen Läden und sauberen Straßen. Wir finden sogar ein Restaurant und freunden uns mit der Crew eines kolumbianischen Handelsschiffs an, das hier am Dock festgemacht ist.

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Bootsprojekte auf dem Trockenen

Bootsprojekte auf dem Trockenen

Bootsprojekte Hurricane Saison 2024 Teil 2

Hinter mir liegen sechs Wochen Heimaturlaub – Zeit mit Familie und Freunden, in meiner Heimat Bayern und in der Schweiz. Nach so langer Zeit hat mich das Wiedersehen mit Karin besonders gefreut. Wochenlang nur Telefonate und Nachrichten, jetzt endlich wieder gemeinsam im selben Raum. Kein Bildschirm, keine Zeitverschiebung. Einfach echt. Aber ich erleide auch absoluten Kulturschock, nach so langer Zeit auf See wieder in der westlichen Gesellschaft zu sein. Ich komme nicht wirklich klar. Reintegration? Eher weniger. Seit über fünf Jahren war ich nicht mehr nennenswert in Deutschland, und so sehe ich alles aus einer neuen unbekannten Perspektive. Vor allem die Natur mit Bergen, Mischwald, Seen und Flüssen ist einfach unglaublich faszinierend. Dann wird es nach schönen und anstrengenden Wochen abermals Zeit Abschied zu nehmen. Wieder trennen sich unsere Wege und ich kehre nach Panama, auf Mabul, zurück, um die Trockendock Projekte in der Hurricane Saison 2024 zu beginnen.

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Bootsprojekte im Dschungel

Bootsprojekte im Dschungel

Bootsprojekte Hurricane Saison 2024 Teil 1

Unsere Segelsaison 2024 endet früher als gedacht, da Mabul jedes Mal streikt, wenn wir versuchen Panama zu verlassen. Gut, den Panama Kanal hatte ich auf Eis gelegt, aber beim Versuch in die Bahamas zu segeln, hat Mabul das Wasser im Ankerkasten nur so aufgesogen, bis es in die Kabine schwappte. Nachdem ich den Schaden auf Cayos Albuquerque behoben hatte, ging es wegen einem weiteren Problem direkt zurück nach Panama aufs Trockendock, nur um nach vier Wochen intensiver Arbeit feststellen zu müssen, dass das Ruderlager deutliches Spiel hat. Kolumbien? Netter Versuch… Mabul will schon wieder aufs Trockene. Also bleibt sie in Panama und ich mache mich an die Bootsprojekte in der Hurricane Saison 2024.

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Galerie – Hurricane Saison in Panama

Galerie – Hurricane Saison in Panama

Frisch erholt und mit neuer Energie kommen wir aus Jamaica zurück in die Turtle Cay Marina, wo Mabul geduldig auf uns wartet. Eigentlich wollen wir jetzt so schnell es geht das Ruderlager ersetzen und dann nach Cartagena in Kolumbien segeln, um dort die Hurricane Saison zu verbringen. Nach einigem Hin und Her entschließen wir uns, nicht nach Kolumbien zu segeln und die Hurricane Saison besser in Panama zu verbringen. Mabul wird also die meiste Zeit in der Turtle Cay Marina bleiben, somit kann auch das Ruderlager erstmal warten und dessen Reparatur vernünftig geplant werden. Das nimmt sofort sämtlichen Druck und Stress raus, und wir können die unberührte Natur hier entspannt genießen. Für Karin ist es dann auch schon an der Zeit in die Schweiz zu fliegen, um fünf Monate lang für das SRF zu arbeiten. Alex bleibt für weitere acht Wochen an Bord und kümmert sich um viele Kleinigkeiten und einige größere Projekte. Eines davon ist die Revision unserer Ankerwinde – dabei erweist sich der neue Zangenschlüssel als echtes Multitalent, vor allem bei unzugänglichen Schrauben. Mehr dazu im Blog Bootsprojekte im Dschungel. Dann geht es auch für ihn nach Bayern und in die Schweiz – das erste Mal seit zwei Jahren…

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Galerie – Jamaica

Galerie – Jamaica

Nachdem Mabul repariert ist, machen wir uns auf den Weg nach San Blas. San Blas beginnt über 200 Seemeilen weiter östlich, von hier wollen wir mit verbessertem Winkel nach Jamaica starten. Die Fahrt wird ohnehin ein harter Ritt am Wind werden. Doch soweit soll es nicht kommen. Wir werden weiter vom Pech verfolgt und bemerken auf der Überfahrt ein loses Ruder, das Ruderlager ist komplett ausgeschlagen. So können wir nicht bis Jamaica segeln, Mabul muss zur Reparatur schon wieder aus dem Wasser. Noch in San Blas entscheiden wir, Mabul in der Turtle Cay Marina zu parken und nach Jamaica in den (Boots-)Urlaub zu fliegen. Es war eine gute Entscheidung. Wir genießen zwei sorgen- und bootsfreie Wochen auf einer unglaublich grünen Insel in bester Gesellschaft. Mit einem kleinen Mietwagen machen wir eine Jamaica Rundreise, die uns von Negril nach Kingston und über die Blue Mountains bis nach Portland und zurück führt.

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Galerie – Bocas del Toro

Galerie – Bocas del Toro

Endlich tut sich ein Wetterfenster auf, mit dem wir ohne Maschine das Atoll von Cayos Albuquerque sicher verlassen können, und wir setzen Segel. Unterwegs begleiten uns einige Vögel, die sogar noch schlafen, als wir um elf Uhr nachts Anker werfen. Es gibt viele Boatjobs hier in Bocas del Toro zu erledigen. Priorität hat klar das Wellenlager auszuwechseln und die Ursache der rapiden Abnutzung zu finden. Bevor es in Almirante aus dem Wasser geht, verbringen wir eine Woche direkt bei Bocas und schaffen alle Lieferungen an Bord Mabuls. Auch der lange erwartete und gereiste Gennaker ist endlich angekommen. Vielen Dank nochmals an Stephan von unserem Sponsor VM Sails! Die letzten zehn Meilen zur Werft schleppen wir Mabul mit unserem Dinghy längsseits festgemacht. Dort angekommen zeigt sich nach ein paar Tagen das wahre Ausmaß des Schadens. Alex werkt mal wieder wie wahnsinnig ganze drei Wochen, bevor Mabul wieder im Wasser schwimmt.

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Galerie – Cayos Albuquerque

Galerie – Cayos Albuquerque

Wir nehmen Abschied von Panama und machen uns mit unserer Freundin Lea auf zu den Cayman Islands. Das liegt genau auf unserer geplanten Route zu den Bahamas und bietet sich als idealer Zwischenstopp an. Schon in der ersten Nacht schwappt mitten in der Nacht Wasser im vorderen Bad, und so segeln wir nach Cayos Albuquerque, um Mabul wieder trockenzulegen und abzudichten. Hier erwartet uns völlig unerwartet ein Paradies. Zwei kleine Inseln inmitten eines Atolls umgeben von glasklarem Wasser. Wir treffen auf die kolumbianische Armee und Küstenwache, verbringen Zeit mit den lokalen Fischern und erleben und hören sie manch kuriose Geschichte.

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Galerie – Panama Kanal

Galerie – Panama Kanal

Inzwischen haben wir unsere Pläne geändert: Das Boot und wir sind noch nicht bereit für den Stillen Ozean. Wir verschieben unsere Pazifiküberquerung und bleiben eine weitere Saison in der Karibik. Unser Versprechen an SV My Motu, bei ihrem Panama Kanal Transit als Linehandler einzuspringen, halten wir natürlich trotzdem. So machen wir Mabul in der Turtle Cay Marina fest, gehen tags darauf bei unseren Freunden an Bord. Gemeinsam fahren wir Colon, in die Shelter Bay Marina. Das ist der erste (fast) notwendige Halt, bevor es in den Kanal geht. Dort werden die letzten Vorbereitungen getroffen, große Fender und lange Leinen werden vom Agenten angeliefert und wir bekommen ein kurzes Briefing. Dann geht es kurz nach vier Uhr früh los.

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Galerie – Panama

Galerie – Panama

Man kann in Panama an viele Orte segeln. Wir besuchen San Blas und Portobelo und Mabul liegt in der Linton Bay und Turtle Cay Marina am Dock. Die Pazifik Vorbereitungen laufen in vollen Zügen. Ich miete mit SV My Motu einen Mietwagen, um von hier diverse Trips nach Colon zu machen. In der Shelter Bay Marina hole ich unsere neue Ankerkette ab, liefere Lithium Batterien von anderen Seglern aus San Blas an, bekomme im Gegenzug kanadische Pässe für Leute in San Blas. Wir kaufen Lebensmittel und Alkohol in der Zona Libre, ich bringe unsere Rettungsinsel zum Service und hole Pakete, die aus den USA angekommen sind, ab. Vor der zweiten San Blas Runde mit Karin´s Vater Georges, besuchen wir Portobelo, ein kleines Städtchen mit großer Geschichte, und nach dem Transit des Kanals auf My Motu erkunden wir Panama City, während Mabul in der Turtle Cay Marina liegt und geduldig auf uns wartet.

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