Endlich ist es soweit: Mabul macht sich auf den Weg durch den Panamakanal. Vor uns liegt die letzte Etappe unserer Reise vom Atlantik zum Pazifik. Zwei Tage wird der Panamakanal Transit dauern. Gemeinsam mit einem Advisor der Kanalbehörde und unseren drei Linehandlern Nico, Dries und Jani an Bord nehmen wir Kurs auf die berühmten Schleusen.
Weiterlesen →Panama
Galerie – Rio Chagres
Wir segeln weiter von Portobelo in den Rio Chagres, um dort die Zeit bis zu unserem Termin für die Durchfahrt durch den Panamakanal zu verbringen. Schon bei der Einfahrt verändert sich die Landschaft. Statt raue Klippen an der Küste sind wir plötzlich von dichtem Dschungel umgeben. In einer Flussbiegung werfen wir den Anker und liegen vollkommen ruhig. Weit und breit ist kein anderes Boot zu sehen.
Weiterlesen →Galerie – Portobelo
Nach über eineinhalb Jahren und unzähligen Arbeiten verlassen wir endlich die Panamarina. Für die erste Fahrt nehmen wir uns nur eine kurze Strecke vor. Schließlich wollen wir nach dem langen Refit erst einmal sehen, ob auch wirklich alles funktioniert. Unser Ziel ist Portobelo, das bereits auf dem Weg zum Panama Kanal liegt.
Weiterlesen →Galerie – Rigg und Reste
Nachdem wir Mabul erfolgreich gewässert haben, stellt sich heraus, dass wir das gesamte Rigg erneuern müssen. Bei genauer Betrachtung sieht man feinste Haarrisse an den Walzterminals der Wanten auf der Decksseite. Dabei wollten wir eigentlich nur noch die Segel anschlagen, ein paar Kleinigkeiten zu Ende bringen, Werkzeug verstauen, aufräumen und Mabul provisionieren.
Weiterlesen →Galerie – Mal wieder Trockendock
Eigentlich wollen wir diesen Werftaufenthalt nur für zwei Projekte nutzen: neues Coppercoat für das Unterwasserschiff und einen klappbaren Bügel für die Dinghy Davits. Geplant sind vier bis sechs Wochen, aber am Ende werden daraus über vier Monate.
Weiterlesen →Der Streik
Karins Kolumne über den Bananenstreik bei Chiquita in Panama.
Erschienen im Magazin „global“ von Alliance Sud, Ausgabe Herbst 2025.
https://www.alliancesud.ch/de/derstreik/
Download PDFDas Einwintern
Frisch erholt und voller neuer Energie kehren wir aus dem Kolumbien Urlaub zurück auf Mabul. Doch neben schönen Erinnerungen bringen wir auch einen weit reichenden Entschluss mit: Nach drei intensiven, aufregenden und zugleich anstrengenden Jahren brauchen wir eine längere Pause vom Leben auf dem Meer, um endlich wieder zur Ruhe zu finden. Der Pazifik und der Panama-Kanal müssen sich also nochmals ein halbes Jahr gedulden, bis wir und Mabul bereit für das nächste Abenteuer sind. Um weiteren Malheuren vorzubeugen, beschließen wir, Mabul in der Hurrikan Saison im Trockendock der Panamarina zu parken – dort kann sie sich zumindest nicht selbst versenken. Die kommenden Wochen stehen deshalb ganz im Zeichen einer besonderen Aufgabe: unser Segelboot einwintern in den Tropen.
Weiterlesen →Die letzte Ernte
Karins Artikel über den Bananenstreik in Panama.
Erschienen in der NZZ vom 30.06.2025.
https://www.nzz.ch/wirtschaft/die-letzte-ernte-chiquita-bricht-mit-panama-ld.1890642
Download PDFDie Mangroven Monate
Bevor es endlich durch den Kanal in den langersehnten Pazifik geht, steht noch ein letzter kurzer Stopp an Land an. Die wirklich letzte Panamakanal Bootsvorbereitung. Das ausgeschlagene Wellenlager muss erneut ersetzt werden, und vor allem die Ursache endgültig behoben werden. Da wir ohnehin seit Wochen vor Anker in der Linton Bay liegen, ist die Sache klar: Mabul wird in der nahegelegenen Panamarina an Land geholt, wir mieten uns ein Zimmer mit Klimaanlage, um die Stimmung in einem erträglichen Bereich zu halten, und tun was zu tun ist.
Weiterlesen →Galerie – Panamarina
Es ist mal wieder soweit, Mabul verbringt ein paar Tage auf dem Trockendock der Panamarina, damit ich das Wellenlager ersetzen und die Ursache beheben kann. Die kürzlich eingebauten Ruderlager sind weiterhin tip top, aber die Kiel – Rumpf Reparatur von der letzten Trockendock Runde hat nicht gehalten. Also zücke ich abermals meinen geliebten Winkelschleifer und entferne alles, was ich vor ein paar Monaten drauflaminiert habe. Und genau hier liegt das Problem. Ich habe über die Kielfuge drüber laminiert, aber das macht nüchtern betrachtet wenig Sinn. Die hier immer vorhandene leichte Bewegung, wird und hat die zwei supersteifen, dünnen Lagen Glasfaserlaminat einfach abgeschert. Wir buchen uns ein Zimmer mit Klimaanlage direkt neben Mabul, was das Ganze sehr viel angenehmer gestaltet. Zurück im Wasser entscheiden wir uns noch eine feste Reling an Mabul dranschweißen zu lassen und da der Schweißer eh schon an Bord ist, könnte man ja noch dies und das… Und das hier natürlich auch noch….
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