Lateinamerika

Galerie – Rigg und Reste

Galerie – Rigg und Reste

Nachdem wir Mabul erfolgreich gewässert haben, stellt sich heraus, dass wir das gesamte Rigg erneuern müssen. Bei genauer Betrachtung sieht man feinste Haarrisse an den Walzterminals der Wanten auf der Decksseite. Dabei wollten wir eigentlich nur noch die Segel anschlagen, ein paar Kleinigkeiten zu Ende bringen, Werkzeug verstauen, aufräumen und Mabul provisionieren. Nach einem absurden Angebot des lokalen Riggers bestelle ich das komplette Material in den USA. Jason von SV Escapade unterstützt uns bei der Konfektionierung der neuen Wanten und Stagen. Gemeinsam messen wir die Drähte aus, längen sie ab und montieren die Schraubterminals. Außerdem stelle ich beim ersten Check des Motors fest, dass die Welle auf dem kurzen Weg von der Rampe bis zur Boje in der Kupplung durchgerutscht ist. Bei genauerer Untersuchung entdecke ich einen Riss in der Kupplung, der die feste Klemmung der Welle verhindert. Sie ist nicht mehr zu reparieren und eine neue muss her. Nicht gerade billig, aber immerhin relativ einfach zu tauschen. Nun können wir weder unter Segel noch unter Maschine der Panamarina entfliehen und es dauert mal wieder etwas länger. Doch am Ende hat Mabul ein neues stehendes Gut und eine neue Wellenkupplung bekommen. Alles ist montiert, eingestellt und sauber getrimmt. Damit ist sie endlich wieder komplett und bereit für die nächsten Abenteuer.

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Grüne Zone

Grüne Zone

Wo einst Gewehrschüsse hallten, erzählt heute die Natur von Kolumbiens Friedensprozess. Eine Reportage über Versöhnung und Neuanfang.
Erschienen im Magazin Annabelle, Ausgabe 5/26, im Mai 2026.

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Galerie – Mal wieder Trockendock

Galerie – Mal wieder Trockendock

Eigentlich wollen wir diesen Werftaufenthalt nur für zwei Projekte nutzen: neues Coppercoat für das Unterwasserschiff und einen klappbaren Bügel für die Dinghy Davits. Geplant sind vier bis sechs Wochen, aber am Ende werden daraus über vier Monate. Gleich zweimal steht Mabul schon kurz vor dem Einwassern, doch erst ein kompletter Getriebeölverlust und später eine gerissene Kielfuge machen alle Pläne zunichte. Statt weiterzusegeln, warten unzählige ungeplante Reparaturen auf uns. Zum Glück besteht diese Zeit nicht nur aus Frust. Wir lernen viele großartige Menschen kennen, genießen die entspannte Atmosphäre im Mangrovenkanal und verbringen viele schöne Stunden am Strand von Cacique. Rückblickend sind es genau diese Begegnungen und kleinen Auszeiten, die uns besonders in Erinnerung bleiben. Als Mabul schließlich wieder schwimmt, sind Unterwasserschiff, Motor, Motorraum und Getriebe umfassend überholt. Das neue Coppercoat soll uns viele Jahre ohne klassisches Antifouling begleiten und dank des neuen Davit-Bügels lässt sich unser Dinghy nun bequem von einer Person aus dem Wasser heben.

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Galerie – Birding Casa Pajero

Galerie – Birding Casa Pajero

Während unserer Auszeit vom Leben auf dem Meer haben wir das kleine Häuschen Casa Pajero gemietet – mit einem Balkon so nah an den Baumwipfeln, dass man fast Tamarinden und Papayas pflücken könnte. Viele Stunden verbringe ich hier beim Birding in Santander, Kolumbien und halte Ausschau nach neuen gefiederten Motiven. Doch nicht nur eine unglaubliche Vielzahl an Vögeln zeigen sich: Immer wieder kommt ein Iguana vorbei, der sich regelmäßig in der Morgensonne auf einem der drei Bäume aufwärmt und ein Laubfrosch der tagsüber in unserem offenen Bad Siesta hält. Die Kolibris dagegen kommen und gehen so schnell, dass ich beginne ihnen aufzulauern. Eine bestimmte Blüte im Vorgarten scheint sie besonders anzuziehen – und mit etwas Geduld gelingen mir schöne Aufnahmen aus nächster Nähe. Alle Aufnahmen sind mit meiner Sony Alpha 7 IV und dem Tamron 150-500mm Objektiv entstanden.

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Galerie – Casa Pajero

Galerie – Casa Pajero

Bereits seit dem Kurzurlaub vor wenigen Wochen steht für uns fest: Wir wollen für längere Zeit nach Kolumbien zurückkehren. Nun ruht Mabul während der Hurricane Saison sicher an Land in Panama und wartet geduldig auf uns. Wir dagegen genießen unbeschwert unsere Segelpause in Kolumbien – im Casa Pajero, einem kleinen gemieteten Häuschen auf dem Land. Es liegt direkt am Abgrund und eröffnet einen atemberaubenden Blick auf den Wald, fast wie aus der Vogelperspektive – ein perfekter Ort, um Vögel zu beobachten und mit meiner Kamera zu fotografieren. Drei Monate verbringen wir hier – lang genug, um sogar zweimal spontan Besuch zu empfangen. So schaffen wir es endlich, auch die nähere Umgebung zu erkunden. Besonders der Chichamocha Canyon hat uns tief beeindruckt. Doch die meiste Zeit leben wir ein fast schon unspektakuläres, dafür wunderbar entschleunigtes Landleben. Unsere Ausflüge beschränken sich oft auf Spaziergänge in der Umgebung – und genau das macht diese Segelpause so besonders.

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Das Einwintern

Das Einwintern

Frisch erholt und voller neuer Energie kehren wir aus dem Kolumbien Urlaub zurück auf Mabul. Doch neben schönen Erinnerungen bringen wir auch einen weit reichenden Entschluss mit: Nach drei intensiven, aufregenden und zugleich anstrengenden Jahren brauchen wir eine längere Pause vom Leben auf dem Meer, um endlich wieder zur Ruhe zu finden. Der Pazifik und der Panama-Kanal müssen sich also nochmals ein halbes Jahr gedulden, bis wir und Mabul bereit für das nächste Abenteuer sind. Um weiteren Malheuren vorzubeugen, beschließen wir, Mabul in der Hurrikan Saison im Trockendock der Panamarina zu parken – dort kann sie sich zumindest nicht selbst versenken. Die kommenden Wochen stehen deshalb ganz im Zeichen einer besonderen Aufgabe: unser Segelboot einwintern in den Tropen.

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Galerie – Birding in Kolumbien

Galerie – Birding in Kolumbien

Beim Birding in Kolumbien war ich in den Regionen Antioquia und Santander unterwegs – zwei Gebiete, die für ihre große Vogelvielfalt bekannt sind. Auf meinen Wegen durch neblige Bergwälder und über abgelegene Pfade begegnete ich faszinierenden Arten wie dem Hochland Motmot, der Azurkopftangare und der farbenprächtigen Maskentrogon. Immer wieder schwirrten winzige Kolibris durchs Bild – kaum größer als ein Daumen, aber voller Leben und Energie. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir die Begegnung mit zwei wilden Gelbbrust Aras, die sich hoch oben in einem Baum ausgiebig putzten – ganz in Ruhe und scheinbar unbeobachtet. Diese Galerie versammelt meine schönsten Vogelaufnahmen aus mehreren Orten in Kolumbiens artenreichen Anden. Alle Aufnahmen sind mit meiner Sony Alpha 7 IV und dem Tamron 150-500mm Objektiv entstanden.

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