Karin

Guna Yala

Guna Yala

San Blas – das mystische Paradies der Gunas

Von Providencia segeln wir 270 Seemeilen nach San Blas, Panama. Der Archipel besteht aus über 350 Inseln und Inselchen und wird von der indigenen Bevölkerung der Guna verwaltet und von ihnen Guna Yala genannt. Auf der Hauptinsel El Porvenir klarieren wir in Panama ein und zahlen unseren Beitrag an die autonome Behörde der Gunas. Porvenir ist winzig klein und besteht aus nicht viel mehr als aus einer Landebahn und ein paar Häusern. Als wir einklarieren, mäht ein Beamter das Gras, während der andere die Stempel in unseren Pass stempelt. Hier machen alle alles.

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Kokaininsel mit Charme

Kokaininsel mit Charme

Auf der Seekarte sieht man Providencia nur, wenn man stark reinzoomt, so winzig klein ist die Kokaininsel mit Charme. Providencia gehört zu Kolumbien, obwohl die Insel viel näher an Nicaragua liegt. Hier werden Traditionen hochgehalten und Massentourismus gibt es nicht. 2020 zerstörte ein Hurrikan die Infrastruktur der Insel fast vollständig, doch die Inselbewohner beklagen sich nicht darüber, sondern sagen, der Hurrikan sei ein Segen für sie gewesen.

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Stau am Panamakanal

Stau am Panamakanal

Der Panamakanal ist eines der wichtigsten Nadelöhre der internationalen Schifffahrt. Ungefähr fünf Prozent des Welthandels wird heute durch den Kanal abgewickelt, zwei Drittel aller Schiffe, die den Kanal passieren, kommen aus den USA oder gehen dahin. Dank dem Panamakanal haben sich die internationalen Schiffsrouten um Wochen oder gar Monate verkürzt. Handels-, Kreuzfahrt-, Segel- und Kriegsschiffe müssen nicht mehr um das Kap Horn fahren, das mit seinen wilden Stürmen und unzähmbaren Wellen als Schiffsfriedhof gefürchtet wird, sondern überqueren den Kontinent in einem Tag. Gespeist wird der Kanal mit Süßwasser aus zwei Stauseen: dem Gatún- sowie dem Alajuelasee. Diese versorgen auch die zwei Millionen Panamaer, die im Zentrum des Landes wohnen. Die Bevölkerung und die Schiffe konkurrieren um das Wasser. Lange Zeit war das kein Grund zur Sorge, da das tropische Panama eines der regenreisten Länder der Welt ist und die Stauseen immer gut gefüllt waren. Doch im vergangenen Jahr änderte sich mit dem Klimaphänomen El Niño alles.

Karins Reportage über den Panamakanal und die Wasserknappheit.
Erschienen im Magazin Reportagen, Ausgabe 77.

https://reportagen.com/reportage/stau-am-panamakanal

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Nachtfahrt durchs Piratengebiet

Nachtfahrt durchs Piratengebiet

Nach viereinhalb Monaten in der Werft in Guatemala reisen wir ab. Wir sind erleichtert und traurig zugleich. Erleichtert, dass wir die Hitze, die endlosen Bootsprobleme, die vielen Arbeiten und die Werft hinter uns lassen können; traurig, weil wir unsere Freunde Riki und Martin und ihre Töchter Naia und Kira, sowie Einhandsegler Thomas zurücklassen und wahrscheinlich für lange Zeit nicht mehr sehen werden. Immer wieder heißt es Abschiednehmen, doch dann segeln wir tatsächlich von Guatemala nach Providencia.

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