30. Juli 2026

Galerie – Rio Chagres

Wir segeln weiter von Portobelo in den Rio Chagres, um dort die Zeit bis zu unserem Termin für die Durchfahrt durch den Panamakanal zu verbringen. Schon bei der Einfahrt verändert sich die Landschaft. Statt raue Klippen an der Küste sind wir plötzlich von dichtem Dschungel umgeben. In einer Flussbiegung werfen wir den Anker und liegen vollkommen ruhig. Weit und breit ist kein anderes Boot zu sehen.

Mabul richtet sich hier nicht nach dem Wind, sondern nach der Strömung. Mit den Gezeiten dreht sie etwa alle sechs Stunden und nimmt Mabul jedes Mal in die entgegengesetzte Richtung mit. Rundherum herrscht eine unglaubliche Ruhe. Brüllaffen, Rotstirnpapageien und Fischertukane werden zu unseren morgendlichen Weckern. Gleichzeitig ist der Panama Kanal allgegenwärtig. In der Ferne hören wir die großen Schiffe und sogar die tiefen Geräusche der Schleusen. Der Kontrast zwischen dichtem Dschungel und einer der meistbefahrenen Wasserstraßen der Welt könnte kaum größer sein.

Fast eine Woche bleiben wir im Rio Chagres und genießen diese ungewöhnliche Ruhe. Dann rückt unser Termin näher und wir müssen weiter. Wir lichten den Anker und segeln zu unserem letzten Halt auf der Atlantikseite, bevor für Mabul mit der Durchfahrt durch den Panamakanal ein neues Kapitel beginnt.

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Veröffentlicht von Alex

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