Nachdem wir Mabul erfolgreich gewässert haben, stellt sich heraus, dass wir das gesamte Rigg erneuern müssen. Bei genauer Betrachtung sieht man feinste Haarrisse an den Walzterminals der Wanten auf der Decksseite. Dabei wollten wir eigentlich nur noch die Segel anschlagen, ein paar Kleinigkeiten zu Ende bringen, Werkzeug verstauen, aufräumen und Mabul provisionieren.
Nach einem absurden Angebot des lokalen Riggers bestelle ich das komplette Material in den USA. Jason von SV Escapade unterstützt uns bei der Konfektionierung der neuen Wanten und Stagen. Gemeinsam messen wir die Drähte aus, längen sie ab und montieren die Schraubterminals. Außerdem stelle ich beim ersten Check des Motors fest, dass die Welle auf dem kurzen Weg von der Rampe bis zur Boje in der Kupplung durchgerutscht ist. Bei genauerer Untersuchung entdecke ich einen Riss in der Kupplung, der die feste Klemmung der Welle verhindert. Sie ist nicht mehr zu reparieren und eine neue muss her. Nicht gerade billig, aber immerhin relativ einfach zu tauschen. Nun können wir weder unter Segel noch unter Maschine der Panamarina entfliehen und es dauert mal wieder etwas länger. Doch am Ende hat Mabul ein neues stehendes Gut und eine neue Wellenkupplung bekommen. Alles ist montiert, eingestellt und sauber getrimmt. Damit ist sie endlich wieder komplett und bereit für die nächsten Abenteuer.





























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